Rijeka WM 17.8.-19.8.2007

In den letzten zwei Wochen hatten wir zu Hause sehr viel Arbeit. Wir mussten einen Motor wie damals für den Sachsenring neu aufbauen (hatten ja dort Motorschaden), ein weiterer Motor revidieren und wie immer das Chassis auf Vordermann bringen um dann am Montag Abend wieder alles zu packen und einzuladen damit Adolf mit dem Anhänger ab nach Rijeka
fahren konnte. Mit dem geborgten Wohnmobil starteten wir am Donnerstagabend nach der Arbeit. Diesmal erwartete uns sonniges und heisses Wetter. Der Zeltaufbau erübrigte sich, da wir alle eine Box hatten. War auch von der Temperatur her viel angenehmer. Freitag 13.55 Uhr Start vom freien Training. Markus war vor ca. 10 Jahren das letzte Mal da und so musste er sich ein bisschen an die Strecke gewöhnen. Zusätzlich musste der Motor eingefahren und die Einstellungen am Chassis überprüft werden. In der siebten Runde kamen die zwei zurück in die Boxengasse. Sie informierten uns dass sie beim fahren kaum Grip hatten und die Übersetzung war auch nicht ganz richtig. Trotzdem fuhren sie nochmals raus um die Streckenführung zu studieren. Schlussendlich absolvierten sie insgesamt 14 Runden. Danach Chassis reinigen, Daten und Übersetzung ändern, sowie einen anderen Hinterpneu montieren weil es mit dem vor-herigen gar nicht klappte. Um 18 Uhr Start des ersten Zeittrainings. Es waren immer noch 27 Grad und der Asphalt noch heisser. Wieder mal gab’s Probleme mit dem Hinterrad, weil er in kurzer Zeit viel zu heiss wurde. In der fünften Runde kamen sie zurück in die Box um einen neuen Hinterreifen zu montieren. Doch auch damit wurden die Zeiten nicht besser. Wir beendeten dieses Training auf Platz 7. Am Samstagmorgen um 9.30 Uhr startete das zweite Zeittraining. In der dritten Runde fuhren Markus und Adolf das erste Mal eine 1.34.95 Zeit. Doch leider ging es dann nicht mehr so schnell weil sie keine einzige freie Runde hatten. Sehr unzufrieden wurde dieses Training auf dem 6 Platz beendet. Nun stand der Startplatz für die Rennen auch fest. Wir durften von der 7 aus starten. Um 11.10 Uhr beginn mit dem Match Race (3 Runden Rennen). Wir fuhren in der zweiten 6er Gruppe mit und gewannen diesen Lauf. Um 13.50 Uhr ging es mit dem zweiten Teil los. Wir qualifizierten uns in die erste Gruppe und starteten dort vom 5ten Platz aus. Nach den drei Runden waren wir vierte. 16.30 Uhr Start vom Finale. Die Ampel stand auf rot und schon ging es los. Markus und Adolf kamen sehr gut vom Start weg mussten jedoch wieder Platz machen da es sonst geknallt hätte. So kehrten sie als vierte aus der ersten Runde zurück. Bereits in der zweiten Runde waren sie auf Platz drei und das konnten sie auch in der dritten und letzten Runde beibehalten. Wir waren alle sehr glücklich über dieses Ergebnis!! Später wurde das Gespann wieder für den Sonntag vorbereitet.
Um 9.10 Uhr fand das Warm up statt. Markus und Adolf fuhren noch einen Hinterreifen ein um zu sehen wie sich dieser auf der Strecke verhält. Alles verlief gut. Dann um 13.10 stand das Goldrace (20 Runden) auf dem Plan. Alle waren bereit zum Starten. Die Motoren dröhnten und dann endlich das Startzeichen. Wir waren so aufgeregt an der Box, dass wir den Start nicht sehen konnten. Auf der Gegengerade sahen wir dann, dass sie auf Platz 9 fuhren. Also war es wahrscheinlich kein guter Start gewesen. Nun musste er die Aufholjagd antreten. In der dritten Runde waren sie auf Platz 7, in der fünften Runde auf 6 und in Runde 11 auf Platz 5. Wir an der Box merkten jedoch das die Zeiten immer weniger schnell wurden also musste etwas nicht in Ordnung sein. Was war es diesmal? Als sie dann noch von Norbury wieder Überholt wurden war es definitiv klar, etwas war gar nicht gut! Gibt’s den so was? In der letzten Runde fehlte dann Päivärinta. Somit fuhren wir als fünfte ins Ziel. Wenigstens konnten Markus und Adolf das Rennen beenden und Punkte mit nach Hause nehmen. Wir erfuhren dann auch, dass die Pneus absolut keinen Grip hatten und Markus vom Start aus nur rutschte.

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