Lausitzring 1. Lauf IDM 27. – 29.04.07

Endlich, Winterschlaf abschütteln, die müden Glieder recken und strecken, er-wachen ist angesagt. Klettwitz/Lausitzring unser Ziel, 10 Autostunden entfernt. Schlafen auf der Fahrt erweist sich als schwierig, die Nerven gespannt, die Gedanken beim Motor und dem Rennen. Zelt aufstellen, kurzer Versuch sich zu entspannen und rein in das erste freie Training, das leider noch nicht ganz die erhofften Rundenzeiten brachte. Das Gespann auf den „Böcken“, die Schale entfernt und alle stehen rundherum, es wird beratschlagt, die besten Ideen ausgetauscht, entschieden und das Fahrwerk wird optimiert.
Frühes Aufstehen behagte nicht allen. Erstes Zeittraining, die Köpfe rauchen, die Frage ist immer dieselbe: Wie die Rundenzeit verbessern. Die Mechaniker kümmern sich um das Fahrwerk und das Gespann-Team um die Ideallinie. 11.45 Uhr Start, die Motoren rauchen und dröhnen, alle geben Gas, der Start ist freigegeben. Team Hänni/Schlosser peilen nach 5 Runden die Boxengasse an, Trainingsabbruch wegen Öl auf der Strecke. Die Rennleitung entscheidet die 17 restlichen Trainingsminuten auf den Abend zu verschieben.
Stand: Team Hänni/Schlosser führt vor Roscher/Hildebrandt und Moser/Wäfler.
Ein Mitkonkurrent bittet Markus Schlosser um seinen Schräglochbohrer – Markus wusste bis anhin nicht, dass er einen solchen besitzt… es ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass der „grosse“ Mechaniker im Fahrerlager unterwegs war. Im zweiten Zeittraining bestätigt unser Gespann die Pole Position. Der Sieg wird greifbar, der Druck steigt, „Mann“ will gewinnen, Ehrgeiz und Ansporn sind gross. Mechaniker, Fahrer wie auch Beifahrer sind nun doch ein wenig nervös. Der Verdacht, dass die eine Pleuellagerschale defekt ist, erwies sich zum Glück als falsch.
Das zweite und letzte Abendessen wird genossen, an der Pole-Setter-Party nur kurz gefeiert und ab ins Bett.
Halb elf Uhr morgens, warm up, Frühstück, Abwasch, allgemeines Einpacken, Fotografen und Autogrammjäger sind unterwegs. Zelt abbauen, wegräumen, aufräumen, Hauptsache die Warterei bis zum Rennen wird irgendwie verkürzt. – 16.00 Uhr – die Nerven gespannt, Dölf und Küse bereiten sich vor. Startaufstellung:

  1. Reihe: Schlosser/Hänni; Moser/Wäfler; Roscher/Hildebrandt 2. Reihe: Grabmüller/Grabmüller; Hainbucher/Adelsberger 3. Reihe: Hock/Becker; Eilers/Freund; Kornas/Stepien
    16.30 Uhr – die Ampel grün – der Start ist freigegeben!
    Team Grabmüller legt einen sensationellen Start hin, fährt an der Spitze in die erste Kurve gefolgt von Moser/Wäfler und uns an dritter Stelle. In der dritten Runde versucht Moser den führenden Grabmüller zu überholen wobei sich die Gespanne touchieren, Schlosser nutzt die Gelegenheit und überholt Moser wie auch Grabmüller. Grabmüller muss das Rennen sofort aufgeben und Moser 2 Runden später, infolge technischer Probleme. Team Hänni/Schlosser vergrösserten in den nächsten fünf Runden mit sehr schnellen Zeiten ihren Vorsprung. In den letzten 2 Runden verlor ein Gespann Oel, was alle zu vorsichtigerer Fahrweise zwang. Unser Gespann liess sich nicht beirren und fuhr einen sicheren Sieg nach Hause mit 32 Sekunden! Vorsprung auf Roscher/Hildebrandt, dritter Platz ging an Hainbucher/……….

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