Salzburgring WM 20.7.-22.7.2007

Nach dem Lauf in Sachsenring blieben Markus und Melanie bei Andy (Mechaniker) in Dresden. Eigentlich wollten wir einige Tage Urlaub machen, doch wir verbrachten die Zeit in der Werkstatt um den Motor zu wechseln und das Gespann wieder auf Vordermann zu bringen. Bei grösster Hitze trafen wir am Donnerstag Mittag im Fahrerlager ein, bauten das
Zelt auf und räumten wieder alles schön ein. Am Abend gönnten wir uns ein Essen in der Wirtschaft auf dem Rennplatz und gingen dann früh zu Bett. Am Freitagmorgen traf dann der Rest des Teams ein und wir bereiteten alles für das freie Training vor.
Es war soweit, alle Gespanne fuhren in die Boxengasse, dann schaltete die Ampel auf grün und das Training konnte beginnen. Markus und Adolf fuhren den Motor gemütlich ein. Erst ab der siebten Runde drückten sie mal kurz ab. Nach elf Runden beendeten wir dieses Training. Später gab´s noch was kühles zum Abendbrot. Plötzlich zogen schwarze Wolken auf und es kam ein kleiner Wind auf, schon fing es an mit Regnen. Doch das hielt nicht sehr lange an. Bereits am Samstagmorgen als wir aufgestanden sind lachte uns die Sonne an. Um 9:15 Uhr begann schon das erste Zeittraining. Markus und Adolf fuhren Runde für Runde und verbesserten auch immer wieder die Zeiten, doch wie vermutet reichte es nicht bis ganz nach vorne! Das Training mussten wir auf dem 5. Startplatz beenden. Am Mittag um 13:00 Uhr wurde das zweite Zeittraining gestartet. Weil die Temperaturen noch wärmer waren verbesserte auch niemand die Zeit. Also war der fünfte Startplatz für uns definitiv.
Um 15:40 Uhr war es soweit, das erste Rennen konnte gestartet werden. Die Ampel stand auf rot und der Startschuss fiel. Alle starteten gleich schnell und wir an der Box konnten nicht zusehen wie alle auf die erste Kurve steuerten. Nach der ersten Runde waren wir auf Platz 5. Dann begannen Markus und Adolf mit der Aufholjagd. Zuerst konnten sie an Birchall vorbei ziehen und in der fünften Runde schnappten sie auch noch die Drittplatzierten Delannoy. Den dritten Platz konnten wir bis zum Schluss halten. Gott war das Spannend! Wir waren alle überglücklich weil das ja nicht der schnellste Motor war und wir trotzdem auf dem Podest standen.
Am Sonntagmorgen erwachten wir mit Nieselregen! Das durfte doch nicht wahr sein! Das ganze Weekend so geschwitzt und jetzt knappe 20 Grad und zwischendurch regen. Um 8:30 Uhr startete noch das Warm up und da wollten Markus und Adolf einen neuen Hinterpneu einfahren. Weil es nicht ganz trocken war, montierten wir vorne und auf der Seite Intermedis und hinten den neuen Slick. Alles verlief sehr gut. Gleich darauf nahmen wir alle das Frühstück ein, dann begannen wir mit Gespann vorbereiten für das Goldrace und mit aufräumen damit man gleich nach Rennschluss nach Hause fahren konnte.Das Wetter sah auch nicht mehr so schlecht aus, immerhin regnete es nicht mehr!!
Es war mal wieder soweit, die Ampel stand auf rot und gleich darauf viel der Startschuss. Alle kamen sie wieder gut weg und so sahen wir an der Box nicht wer als erste in die Kurve nach Startziel einbog. Nach der ersten Runde kehrten sie an vierter Stelle zurück. Die ersten 4 Teams fuhren sehr dicht beieinander und es war absolute Spannung angesagt. Leider mussten wir wieder feststellen, dass die 10 fehlenden PS sich stark bemerkbar machten. Markus kam einfach nicht an den Birchall´s vorbei. Ca. in der 15 oder 16-ten Runde bekam der Zweitplatzierte Delannoy Schwierigkeiten mit dem Motor und er verlor an Tempo. Somit konnten die zwei Birchall´s vorbei ziehen und Markus und Adolf taten ihnen das gleich. Also standen wir nun auf Platz drei was sich bis zum Schluss auch nicht mehr veränderte. Doch waren wir damit absolut zufrieden! Wir durften also mit zwei Pokalen die Heimreise antreten.

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